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Babels-Verhaltensregeln

(Datum: 23. Juni 2005)

Um Projekte zu organisieren, verwendet Babels verschiedene elektronische Werkzeuge und respektiert bestimmte Verhaltensregeln. Die Werkzeuge und Verhaltensregeln werden unten im einzelnen vorgestellt. Diese Information ist nur wichtig, wenn du bei der Organisation von Babels-Projekten teilnehmen möchtest.

Achtung: Bei der Organisation von Babels-Projekten mitzuarbeiten, erfordert freie Zeit, Zuverlässigkeit, einen Internetzugang und die Möglichkeit, sich problemlos in mindestens zwei Sprachen auszudrücken. Arbeite mit, wenn du die Möglichkeit dazu hast, aber wir machen darauf aufmerksam: Es ist viel Arbeit!

Wenn du nur als ehrenamtlicheR DolmetscherIn oder ÜbersetzerIn teilnehmen willst, schreibe dich bitte auf der Datenbank von Babels ein und wir werden per Email mit dir Kontakt aufnehmen.

Werkzeuge:
Babels hat interne Diskussionslisten, eine zentrale Datenbank, wo alle Freiwilligen eingeschrieben sind, sowie ein virtuelles Forum, einen Internet-Chat (Nachrichtenaustausch in Echtzeit) und eine Wiki-Seite (oder "virtuelles Schwarzes Brett"). Weiter unten wird genauer beschrieben, wie diese Werkzeuge verwendet werden, um Projekte zu organisieren.

Verhaltensregeln:
Babels befolgt eine bestimmte Anzahl von Verhaltensregeln, um ein Maximum an Transparenz, Wirksamkeit, Verantwortung und Respekt vor den persönlichen Daten aller Beteiligten zu garantieren.



- Verhaltensregeln für die Kommunikation
- Verhaltensregeln für die Verwendung der Babels-Datenbank
- Verhaltensregeln für die internen Diskussionslisten

Verhaltensregeln für die Kommunikation

Dieses Dokument fasst die Art zusammen, in der Babels bei interner und externer Kommunikation vorgeht. Das Ziel ist es, die Transparenz und Verantwortlichkeit zu maximieren, sterile Kontroversen per Email zu vermeiden und die Anzahl von Personen zu vermehren, die an jedem Babels-Projekt teilnehmen.

Präambel: Transparenz und Vertrauen sind Basis jeder Kommunikation

Bei jeder Etappe des Vorgehens müssen systematisch Grundregeln der Transparenz beachtet werden:
- JedeR OrganisatorIn eines Projektes muss regelmäßig seinen MitorganisatorInnen in angemessener Weise die gesamte Information über das, was er/sie gerade tut, mitteilen. Das geschieht, um Transparenz und kollektive Entscheidungsfindungen zu garantieren.
- Jedes Projekt muss der Gesamtheit der Babels-Gemeinschaft regelmäßig Berichte über das Fortschreiten des Projektes liefern (s. Etappe 7). Die politischen Entscheidungen müssen genau dargestellt und erklärt und die Fortschritte müssen gut dokumentiert werden: auch wenn jedes Projekt weitgehend Autonomie genießt, so steht doch jedes verantwortlich für das gesamte Netzwerk.

Etappe 1: EMAIL: Babels erhält eine Bitte

info(@)babels.org (oder irgend jemand von Babels) erhält eine Bitte um Teilnahme für ein neues Projekt. In einem solchen Falle fordert der- oder diejenige mehr Informationen an, damit die übrigen Mitglieder von Babels verstehen können, worum es sich handelt, ohne zu viel in bürokratische Details zu verfallen. Hier ist eine unvollständige Liste dessen, was zu wissen nützlich sein könnte (diese Liste ist ein Beispiel, es ist unnötig, in dieser Phase mehr ins Detail zu gehen: das Ziel ist, eine Gesamtidee des Projekts zu haben):
- Um welche Veranstaltung handelt es sich? Wer organisiert sie? eine oder mehrere Organisationen? Ist die Veranstaltung öffentlich oder privat?...
- Welche Teilnehmerzahl wird erwartet? Zahl der benötigten Dolmetscher/ Übersetzer; benötigte Sprachen... wann und wo wird die Veranstaltung stattfinden?
- Warum haben sich die Verantwortlichen an Babels gewandt? Was haben sie Babels vorgeschlagen? Wie sieht das Budget aus und wer ist verantwortlich?

Etappe 2: DISKUSSIONSLISTE: Schnelle Beratung und erste Vorschläge, die per Email formuliert werden

Info(@)babels.org (oder jemand anderes) setzt alle diese Informationen auf die allgemeine Diskussionsliste babels(@)babels.org. Diese Diskussionsliste ist die allgemeine Liste aller derjenigen, die an der Organisation von Babels-Projekten teilnehmen wollen.
babels(@)babels.org ist offen für alle, die sich einschreiben wollen, und es gibt Archive der Liste, um jedem Neuankömmling zu erlauben, die Diskussionen zu verfolgen, die auf der Liste stattgefunden haben. Erinnerung: Diese Liste ist reserviert für Personen, die an der Organisation von Projekten teilnehmen wollen.

Man empfiehlt der Person, die die Information verbreitet, eine erste Bewertung des fraglichen Projektes abzugeben: ob er/sie denkt, das Projekt sei interessant für Babels, ob er denkt, es sei ein Projekt, das nicht von Babels organisiert werden sollte, aber das Leute bei Babels interessieren könnte. Diese erste Bewertung kann sehr schnell sein, aber sie erlaubt, schnell eine Debatte über das Projekt in Gang zu bringen.

Wenn es ein Projekt ist, das als interessant für Babels bewertet wird, ist jedeR frei, mit Hilfe der Diskussionsliste auf das Projekt zu reagieren, um das Für und Wider der Teilnahme von Babels abzuwägen, vorausgesetzt jede Email enthält konstruktive Kritik oder konkrete Vorschläge.

Wenn es ein Projekt ist, das der/die BewerterIn nicht für Babels geeignet hält, aber das Leute in Babels interessieren könnte, sollte er oder sie auf der Diskussionsliste seine Gründe angeben. Alle haben die Freiheit zu reagieren und zu sehen, ob das Projekt nicht eine Neubewertung verdient. Wenn nach zwei Tagen niemand Interesse gezeigt hat, muss das Projekt auf das Forum gesetzt werden mit einer Erläuterung, die die Gründe wiedergibt, aus denen es als Babels-Projekt zurückgewiesen worden ist. In diesem Fall wird die Diskussion auf der Liste abgeschlossen: Wenn jemand am Projekt interessiert ist, kann er oder sie das Forum nutzen, um sich mit den Organisatoren in Kontakt zu setzen, ohne dass das Projekt ein "Babels-Projekt" ist.

Wenn das Projekt von einigen Personen auf der Liste unterstützt, aber von anderen heftig angegriffen wird, muss entweder ein Konsens erreicht werden und bestimmte Personen werden von den übrigen autorisiert, das Projekt fortzuführen, oder es gibt keinen Konsens, in welchem Falle die Debatte auf dem Forum fortgeführt werden muss. Ist das Projekt einmal auf dem Forum, kann sich jedeR mit den Organisatoren in Kontakt setzen, um freiwillig im eigenen Namen dazu beizutragen, ohne dass das Projekt ein "Babels-Projekt" ist.

Je nach der Art des Projekts sollte die Zeit der Diskussionen über die Teilnahme von Babels zwei Wochen nicht überschreiten. Nach dieser Zeit müsste von dem- oder derjenigen, die den Vorschlag des ersten Projekt erhalten hat, eine offizielle Antwort an die Urheber des Projekts geschickt werden. Die Antwort muss besagen: "Ja, Babels kümmert sich darum", oder: "Nein, Babels will nicht, aber alle Informationen über eure Veranstaltung sind auf dem Forum, so dass die Freiwilligen sich direkt mit euch in Kontakt setzen können, wenn sie in ihrem eigenen Namen teilnehmen wollen, nicht aber als Mitglieder von Babels."

Wenn nach zwei Wochen niemand auf den Diskussionslisten auf das neue Projekt reagiert hat, wird das vorgeschlagene Projekt als "akzeptiert" angesehen. Doch wird eine letzte Information auf die Liste gesetzt, um alle daran zu erinnern, dass ein neues Projekt anstand und dass, wenn niemand sich dagegen ausspricht, der Vorschlag 48 Stunden nach dem Versenden dieser letzten Email als angenommen angesehen wird.

Etappe 3: WIKI und CHAT: Redaktion einer Beschreibung des Projektes und eines Aufrufs an Freiwillige

Wenn das Projekt die Zustimmung der Diskussionsliste babels(@)babels.org gefunden hat (in anderen Worten, wenn niemand gute Gründe angegeben hat, die gegen die Teilnahme von Babels sprechen), können diejenigen, die ihr Interesse an dem Projekt bekundet haben, beginnen, daran zu arbeiten. Dafür muss unter Verwendung von Wiki eine Beschreibung des Projektes verfasst werden, mit allen notwendigen Informationen (sowohl logistischen wie politischen: Erklärung des Wie, aber ebenso des Warum...), ebenso mit einem Aufruf an Freiwillige. WIKI ist ein Instrument des Zusammenwirkens, das mehreren Personen erlaubt, Dokumente zu redigieren.

Am Ende dieses Prozesses sollte es ein Dokument geben, das das Projekt allen vorstellt. Dieses Dokument wird auf der Babels-Seite vorgestellt. Es sollte gleichermaßen einen Aufruf an Freiwillige geben (mit möglichst genauen Auswahlkriterien). Natürlich können die beiden Dokumente zu einem einzigen zusammengefasst werden.

Falls ein Projekt interessant scheint, aber niemand hat sich gemeldet, um dieses Projekt zu organisieren, wird empfohlen, die ganze Information ins Forum zu stellen, damit alle dazu Zugang haben können, mit der Erläuterung, dass das Projekt Freiwillige braucht, um es ins Werk zu setzen. Wenn die Gemeinschaft babels(@)babels.org kein Problem darin sieht, kann ein Hinweis auf der Datenbank erscheinen, um einen Appell an freiwillige OrganisatorInnen für das Projekt zu richten.

Erläuterung für den Gebrauch von WIKI-Babels zum Herunterladen (auf Englisch):

PDF - 249.4 kB
Wiki Userguide (EN)

Der Babels-Chat kann ebenfalls von OrganisatorInnen von Projekten genutzt werden, um über das Projekt zu diskutieren.

Etappe 4: Internet-Seite: Einreihung des Projektes auf die Seite

Diese Dokumente werden danach auf die offizielle Babels-Seite aufgenommen, damit alle dazu Zugang haben können. Diese Dokumente dienen nicht nur der Information, sondern da sie gleichermaßen Archive dessen darstellen, was Babels gemacht hat, ist es wichtig, dass sie in mehreren Sprachen verfügbar sind. Gegebenenfalls wird eine neue Kontaktadresse kreiert, damit die Leute sich dahin wenden können, um mehr Informationen über das Projekt zu erhalten. Die OrganisatorInnen des Projektes haben die Aufgabe, auf Anfragen zu antworten, die an diese Kontaktadresse geschickt werden.

Benutzerhilfe für die Verwalter der Babels-Seite zum Herunterladen (in Englisch):

PDF - 247.5 kB
Website Userguide (EN)

Etappe 5: DATENBANK: Aufnahme des Projekts in die Datenbank und Versenden einer Nachricht an die Freiwilligen, mit der sie gebeten werden, sich daran zu beteiligen.

Eine neue Liste, die zu diesem besonderen Projekt gehört, wird der Datenbank von Babels hinzugefügt. Der Aufruf für Freiwillige (im Vorfeld auf der Wiki-Seite redigiert, dann auf die Webseite kopiert) wird per Email über die Datenbank an alle Freiwilligen geschickt, die auf "Info Babels" eingeschrieben sind. Dieser Aufruf kann unter Zuhilfenahme verschiedener Kriterien verschickt werden, je nach den Bedürfnissen des Projekts. Zum Beispiel, wenn das Projekt Italien betrifft, kann der Aufruf nur an Personen geschickt werden, die in Italien wohnen. Die Freiwilligen, die das Email erhalten, können sich dann bei dem neuen Projekt einschreiben, wenn sie es wünschen.
Die Personen, die beginnen das Projekt zu organisieren, arbeiten dann mit den Freiwilligen, die sich auf der Liste des Projektes eingeschrieben haben. Das garantiert den Schutz des Privatlebens: Es ist nicht erlaubt, sich mit irgendjemandem in Verbindung zu setzen, der nicht ausdrücklich gesagt hat, dass er oder sie am Projekt interessiert ist. Die Teilnehmer bekunden ihr Interesse an einem Projekt, indem sie sich auf der Liste dieses Projektes eintragen (oder indem sie sich per Kontakt-Email an die OrganisatorInnen wenden).
Vgl. das Verhaltensregel über die Verwendung der Datenbank, um im einzelnen zu verstehen, wie die Datenbank von den Organisatoren des Projektes verwendet werden soll.

Etappe 6: FORUM: Diskussion des Projektes auf dem Forum

Ein neues Thema wird auf dem Forum von allen denen erstellt, die einen Aspekt des Projektes diskutieren wollen, um Informationen mitzuteilen etc.
Wenn das Projekt von den ersten Etappen her zurückgewiesen oder kritisiert worden ist, werden die Argumente auf dem Forum wiedergegeben, damit alle Zugang dazu haben können und damit alle ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen können. Von diesem Augenblick an (wenn es also keinen Konsens bezüglich der offiziellen Teilnahme von Babels bei diesem Projekt gibt) sind alle frei, sich mit den Organisatoren oder sonstigen am Projekt interessierten Personen in Verbindung zu setzen, um sich individuell als Freiwillige zu melden, nicht aber als Mitglieder von Babels. Das Forum ist ein Raum, der offen ist für Diskussionen und persönliche Entscheidungsfindung: Wenn jemand an einem Projekt teilnehmen will, gegen das sich viele Mitglieder von Babels aussprechen, ist er oder sie frei das zu tun, vorausgesetzt es geschieht individuell und nicht als Mitglied von Babels.

Etappe 7: INTERNETSEITE und BABELOG: Redaktion und Aufnahme von Berichten

Wenn das Projekt als Babels-Projekt ins Werk gesetzt wird, ist es wichtig, einen (oder mehrere) Berichte auf der Internetseite zu publizieren, sobald das Projekt abgeschlossen ist, um die Durchführung und die Lektionen zu dokumentieren, die man aus dem neuen Projekt ziehen kann. Um die Berichte zu redigieren, verwenden wir die Wiki-Seite und das Forum, und die endgültigen Berichte (in mehreren Sprachen) werden aufgenommen, damit sie allen zur Verfügung stehen. Wenn neue Projekte aus dem gerade beendeten Projekt entstanden sind, muss der ganze Konsultationsprozess von vorne anfangen. Das geschieht, um zu garantieren, dass alle von der Existenz neuer Projekt informiert sind.
Persönlichere Berichte (und viele Fotos) können auf dem BaBeLOG eingefügt werden.


Verhaltensregeln für die Verwendung der Babels-Datenbank

Diese Verhaltensregeln dienen größerer Transparenz und größerem Verwantwortungsbewusstsein der Organisatoren von Babels-Projekten bei der Verwendung persönlicher Daten. Sie dienen gleichermaßen der Vermehrung der Auswahl von Freiwilligen, die für kleine Projekte zur Verfügung stehen, wobei der Prozess der Einschreibung einfach und klar für alle bleiben soll.

Zusammenfassung der Verhaltensregeln:

  1. Ein neues Projekt wird geschaffen. Vgl. für weitere Einzelheiten die o. g. Kommunikationsregeln.
  2. Babels-Tech erzeugt eine neue projektorientierte Liste und ernennt einen neuen projektorientierten Verwalter. Dieses Projekt muss (gegebenenfalls) Begrenzungsdaten enthalten, damit man weiß, von welchem Augenblick es nicht mehr sinnvoll ist, neue Freiwillige aufzunehmen. Zum Beispiel, wenn ein Forum zum 31. März schließt, muss das Projekt zum 31. März schließen, und die Liste muss zu diesem Zeitpunkt von der Einschreibungsseite gelöscht werden (was nicht heißt, dass die Liste selbst gelöscht wird). Das Projekt muss gleichermaßen auf der Einschreibungsseite klar beschrieben werden.
  3. Die VerwalterInnen der allgemeinen Liste schicken eine Nachricht an die auf der allgemeinen Liste eingeschriebenen Freiwilligen (‚Info Babels‘), um ihnen zu erläutern, dass ein neues Projekt entstanden ist und dass Freiwillige sich für dieses neue Projekt einschreiben sollen, wenn dieses Projekt sie interessiert.
  4. Das Projekt wird mit Hilfe der Projektliste von dem/r ProjektadministratorIn organisiert. Diese Liste erlaubt, mit den Freiwilligen Kontakt aufzunehmen, die sich bei dem neuen Projekt (d. h. auf der neuen Liste) einschreiben. Der/die ProjektadministratorIn hat Zugang zu den Dateien mit den persönlichen Daten der Freiwilligen.
  5. Ist das Projekt beendet, wird die Liste von der Einschreibungsseite gelöscht, und kurze Zeit später endet die "Amtszeit" des/der Verantwortlichen. Wenn das Projekt eine neue Form annimmt, muss ein neues Projekt geschaffen werden, um mehr und anderen Personen die Teilnahme zu ermöglichen, und die Verhaltensregeln müssen in ihrer Gänze von neuem angewendet werden.

Die komplette Fassung der Verhaltensregeln ist auf der Wiki-Seite einsehbar.


Verhaltensregeln für die internen Diskussionslisten von Babels

Dieses Dokument fasst die Art zusammen, mit der Babels seine interne Kommunikation gestaltet. Das Ziel ist es, Transparenz und Zugangsmöglichkeiten zu vergrößern, wobei die persönlichen Daten der Personen ohne zu große Skrupel geschützt werden. Dieses Dokument ist keine Gebrauchsanweisung.

HINWEIS: Diese Verhaltensregel wendet sich einzig an diejenigen, die bei der Organisation eines Projektes mitmachen wollen. Wenn du bloß als DolmetscherIn oder ÜbersetzerIn teilnehmen willst, schreibe dich NICHT in die unten aufgeführten Listen ein. Statt dessen schreibe dich auf der Babels-Datenbank ein. Die internen Diskussionslisten sind reserviert für diejenigen, die, oftmals viele Monate im voraus, ein Babels-Projekt organisieren wollen.

Einführung

Babels verwendet Diskussionslisten, um Veranstaltungen vorzubereiten. Wir beziehen uns auf die Listen mit ihren Namen, nicht mit der ganzen Adresse (zum Beispiel: die Liste babels-de bezieht sich auf babels-de(@)babels.org, was dasselbe ist wie babels-de(@)lists.babels.org). Babels verwendet verschiedene Arten von Listen:
Öffentliche Kontaktlisten
Beispiel: babels-ar, babels-el, babels-fr, fsesf, info, transtrad, voc...
Diese Listen entsprechen den ‚Kontakt-Emails‘, an die jeder Freiwillige sich mit seinen Fragen wenden kann oder auch der Adresse, an die man sich wendet, um auf einen Aufruf zu antworten. In Wirklichkeit sind diese ‚Kontakt-Emails‘ keine Emails, sondern Listen. In Prinzip sind diese Listen keine Diskussionslisten. Aber wenn eine Projektgruppe diese Liste zusätzlich zu ihrer Funktion als ‚Kontaktliste‘ als Diskussionsliste nützen will, kann sie das tun.

Private Projektlisten
Beispiel: babels, esf06, caracas06...
Diese Listen werden von OrganisatorInnen genutzt, um über ihr Projekt zu diskutieren, ohne von Nachrichten gestört zu werden, die von außerhalb kommen (Spam). Es handelt sich um Diskussionslisten. Nur die auf diesen Listen eingeschriebenen Personen können Nachrichten auf diese Listen senden.

Listen, die Emails von anderen Listen empfangen
Beispiel: esf-listas, ci-listas, fsmed-listas...
Diese Listen werden verwendet, um Emails zu erhalten, die von außen und von Nicht-Babels-Urhebern verbreitet werden. Sie dienen als Archive von Emails, die über die offiziellen Verbreitungslisten geschickt werden. Im allgemeinen können die auf diesen Listen eingeschriebenen Personen keine Botschaften an die Liste schicken.

Verhaltensregeln

Erstellung und Löschung einer Liste
Eine Liste wird in Abhängigkeit von den Bedürfnissen eines Babels-Projektes erstellt. Jedes Projekt kann verschiedene Listen haben, wenn nötig. Alle Listen werden von Babels-Tech erstellt. Schickt ein Email an babels-tech(@)babels.org mit eurem Wunsch, eine Beschreibung des Zwecks der Liste, und jede nützliche Information. Die Erstellung einer Liste hängt ab von der Annahme eines Projekts, vgl. "Verhaltensregeln für die Kommunikation".
Wenn das Projekt beendet ist, muss die Liste gelöscht werden. Setzt euch mit Babels-Tech in Kontakt, wo man euch helfen wird, die Liste zu löschen.

Verwaltung und Veränderung einer Liste
Jedes Projekt ist verantwortlich für die Verwaltung und Veränderung seiner Liste(n). Die OrganisatorInnen des Projektes können die undankbare Aufgabe der Verwaltung und/ oder der Veränderung der Liste an eine oder mehrere Personen übertragen. Die Verwaltung und/ oder Veränderung der Liste besteht darin, die Konfiguration der Liste zu verifizieren und zu ändern, Emails aufzunehmen/ zu löschen, sowie an die Liste geschickte Emails zu filtern (im allgemeinen Spam, den man löschen muss, manchmal auch richtige Emails, die aus dem einen oder anderen Grund verändert werden müssen).
Wenn die Moderatoren oder die Verwalter von Listen sich nicht korrekt verhalten, muss davon sofort Babels-Tech informiert werden. Wenn es so aussieht, dass die Moderatoren oder die Verwalter von Listen ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen, muss Babels-Tech davon informiert werden, damit die Verwaltung der Liste an jemand anders delegiert werden kann.

Verschicken eines Aufrufs an Freiwillige
Wenn ein Projekt so weit ist, dass ein Aufruf an Freiwillige geschickt werden kann, ist es wichtig sicherzustellen, dass das Feld "reply-to" ("Antworten an") die Kontaktadresse für das Projekt enthält. Sonst werden alle Antworten an Babels-Tech geschickt, was diese schon sehr belastete Liste überflutet und bedeutet, dass die Antworten riskieren verloren zu gehen – babels tech kann die Antworten weiterleiten, aber es ist nicht immer eindeutig, an wen man sich wenden muss, und manche Antworten können verloren gehen, und es eine undankbare, mühsame und unnütze Arbeit, die uns viel unnütze Zeit kostet. Danke für eure Rücksicht.

Respekt vor dem Privatleben

Die Listen können und müssen geschützt werden.

Zugang zur Liste der eingeschriebenen Personen (gewöhnlich ‚roster‘, engl.‚Dienstplan‘ genannt)
Im allgemeinen ist der ‚roster‘ nur sichtbar für diejenigen Personen, die auf der Liste eingeschrieben sind. Das dient dazu, die Emails der eingeschriebenen Personen vor Spambots (Robotern, die Spams verschicken) zu schützen. In einigen seltenen Fällen, wie bei den Listen, die Emails anderer Listen erhalten, ist der ‚roster‘ nicht sichtbar: es ist unnötig zu wissen, wer sich auf der Liste befindet, denn diese Listen sind nur Einbahnlisten (bloß zum Lesen gedacht).

Zugang zu den Archiven
Im allgemeinen sind die Archive privat. Das soll die potenziell sensiblen Daten schützen, die in Emails von Suchmaschinen (google, yahoo, etc.) enthalten sind.
Beispiel: babels-ww schickt einen Aufruf an Freiwillige für das Sozialforum in WW. Die Freiwilligen antworten, indem sie ihren Namen, Telefon, Adresse an die Liste schicken. Wenn die Archive öffentlich wären, wären alle diese Daten für jede beliebige Suchmaschine zugänglich’.

Einschreibung auf die allgemeine Liste ‚babels‘

Die Liste ‚babels‘ ist offen für alle, die sich für Babels interessieren und die mehr Zeit aufwenden wollen, um bei der Organisation von Babels-Projekten mitzuhelfen. Das ist die einzige Liste, die in jedem Augenblick einen Informationsaustausch auf internationaler Ebene erlaubt. Sie kann sehr aktiv sein, und manchmal braucht es mehrere Wochen Training, um den Sinn der Debatten auf der Liste zu verstehen! Das ist die zentrale Diskussionsliste von Babels: sie wird gebraucht, um wichtige Fragen bezüglich Babels zu diskutieren und anzukündigen. Wenn ihr auf anderen internen Diskussionslisten eingeschrieben seid, wird es dringend empfohlen, dass ihr euch auch auf dieser Liste einschreibt.

Alle internen Diskussionslisten von Babels, die für OrganisatorInnen von Projekten reserviert sind, finden sich hier: http://http://listserv.babels.org/s...

(Deutsche Fassung: Gerd Büntzly)

 
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