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Sprachen und das ESF in London

(Datum: 3. September 2004)

Informationspapier für das britische Koordinationskomitee, betreffend ESF2004 in London

Hintergrundinformationen

Das Babelsnetzwerk enstand im Vorfeld des ESF 2002 in Florenz und mit seiner Hilfe war es möglich, innerhalb eines extrem kurzen Zeitraums über 300 freiwillige Simultandolmetscher für das Treffen zu organisieren. 2003 in Paris stellte Babels bereits 1000 Dolmetscher zur Verfügung. Die Kosten für sämtliche Babelsaktivitäten während des ESF2003, wie die Reisekostenrückerstattung an die freiwilligen Dolmetscher, die verschiedenen Aktivitäten der Koordinatoren, Kosten für öffentliche Verkehrsmittel während des ESF, sowie die Verköstigung der Freiwilligen betrug ca 400 000 Euro. Hiervon wurden ausserdem die Reisekosten für die europäischen Babelskoordinatoren zu einigen ihrer Treffen bestritten.

Die durchschnittlichen Fahrtkosten pro Dolmetscher lagen bei 230 Euro. Eines der Ziele von Babels für das ESF2003 war, die Teilnahme freiwilliger Dolmetscher aus möglichst vielen verschiedenen Ländern zu ermöglichen. Das Babelsteam war ausserdem bemüht ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis zwischen professionellen Dolmetschern, Freiwilligen mit mehr oder weniger Dolmetscherfahrung und Anfängern zu schaffen.
Um die Kosten für die freiwilligen Dolmetscher richtig kalkulieren zu können, sollte man die Tariffe professioneller Dolmetscher in Betracht ziehen. Diese liegen zwischen 400 und 700 Pfund. Ohne freiwillige Dolmetscher würde das ESF also völlig anders aussehen.

Kontakt mit den ESF Arbeitsgruppen
Obwohl die erforderlichen Sprachkombinationen für die Vollversammlungen und Seminare des ESF2003 bis kurz vor Beginn der Veranstaltungen noch nicht bekannt waren, mussten die Dolmetscher schon viel früher rekrutiert werden. Dies machte es bisweilen schwierig, die zur Verfügung stehenden Dolmetscher, und die auf den Veranstaltungen benötigten Sprachkombinationen zu koordinieren. Um sicher zu stellen, dass die verfügbaren Dolmetscher ao genau wie möglich mit den Bedürfnissen der Veranstaltungen übereinstimmen, müssen Babels und die ESF Programmgruppe also eng zusammenarbeiten. Sowohl Julie Stoll als auch John Street haben einigen Treffen der Programmgruppe beigewohnt. Hauptsächlich ist jedoch Danny Cooley, als Programmdirektor für Babels, auf den Treffen zugegen.
Wenigstens ein Repräsentant von Babels wird ausserdem das Programmgruppentreffen während der Europäischen Versammlung in Istanbul besuchen.

Sprachen und das ESF

Das ESF hatte fünf „offizielle“ Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch) und man war bemüht auf jeder Sitzung, Dolmetschungen in mindestens vier dieser Sprachen anzubieten. Alle weiteren Sprachen in die und aus denen gedolmetscht wurde, wurden als Zusatzsprachen angesehen.

Für das WSF in Mumbai wurde die Anzahl der offiziellen Sprachen auf 15 erweitert und wir glauben, dass sich dadurch die Anzahl der Teilnehmer aus einigen dieser Sprachräumen erhöht hat.

Babels neuer Ansatz bei der Sprachauswahl reflektiert die folgenden Prinzipien (hier sei vermerkt, dass Babels bis zur Vorlage eines endgültigen und detaillierten Vorschlages noch mehr Zeit benötigen wird. Bis dahin sind wir für jegliche Anregungen und Vorschläge dankbar).

- 1. Es wird nicht mehr zwischen „offiziellen“ und „inoffiziellen“ Sprachen unterschieden
- 2. Verbesserung und Erhöhung des Sprachangebots und verbesserte Koordination von Sprachangeboten und –bedürfnissen, als dies während des ESF 2003 möglich war.
- 3. Vermehrtes Angebot von osteuropäischen Sprachen, in Übereinstimmung mit dem Wunsch, mehr Redner und Delegierte aus Osteuropa anzuziehen.
- 4. Diskussion über die Bedeutung von typischen Immigrantensprachen und die Möglichkeit von Seiten Babels, Dolmetscher in diesen Sprachen anzubieten
- 5. Diskussion über die Bedeutung von Gebärdensprache und die Möglichkeit von Seiten Babels Gebärdendolmetscher anzubieten
- 6. Daraus folgend, die Anerkennung der Tatsache, dass die Auswahl an Sprachen die Herkunft der Delegierten und Redner auf dem ESF beeinflusst (wie wir beim WSF in Mumbai sehen konnten).
- 7. In Anbetracht der finanziellen Einschränkungen des ESF 2004 wird Babels versuchen, so viele Dolmetscher wie möglich aus London und Umgebung zu rekrutieren, da so die Kosten für Anfahrt und Unterbringung minimal sein dürften. Ansonsten tendieren wir dazu, Dolmetschern aus osteuropäischen Ländern den Vorzug gegenüber Westeuropäern zu geben – wobei dieser Vorschlag innerhalb Babels noch ausdiskutiert werden muss.

Aufgrund des begrenzten Budgets muss bei der Rekrutierung von Dolmetschern natürlich ein Kompromiss zwischen egalitären, praktischen und finanziellen Erwägungen gefunden werden.

Momentan scheint es, dass das ESF 2004 eine geringere Anzahl von Versammlungen und Seminaren als das ESF2003 haben wird, was wahrscheinlich die Anzahl der Dolmetscher, und somit der Kosten, ebenfalls verringern wird. Es ist jedoch noch zu früh um genaue Zahlen nennen zu können.

 
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